Für die meisten Menschen beginnt der Tag morgens im Bad. Eine Dusche und das anschließende Frisieren und Schminken im Spiegel oder nur Zähneputzen und ein prüfender Blick auf die Frisur gehen dem Verlassen des Hauses voraus. Umso wichtiger, dass das Bad ein Raum ist, in dem man sich wohlfühlt, damit der Start in den Tag unter den besten Voraussetzungen steht.

Wohlfühlumgebung schon am Morgen

In Sachen Baddesign hat sich inzwischen viel getan. Das Bad ist nicht mehr nur einfach ein Nassraum, sondern hat sich in vielen Haushalten zu einer regelrechten Wellnessoase gemausert. Farbige Wände und schöne Accessoires sorgen für eine bunt-fröhliche Stimmung und die Möbel in so manchem Badezimmer könnten oft auch jedem Wohnraum zur Ehre gereichen. Dabei dienen im Bad, ähnlich wie in der Küche, die schönen Dinge immer auch einem praktischen Nutzen. So ist es wichtig, dass der Duschvorhang nicht nur schön gestaltet ist, sondern auch aus einem Material gefertigt ist, das dicht hält, schnell trocknet und nicht schnell elektrostatisch auflädt, sodass er während des Duschens am Körper klebt. Manche Duschvorhänge werden sogar mit einer speziellen schimmelhemmenden Lösung getränkt, damit sie nicht so schnell verschmutzen und Schimmelsporen in der feuchten Umgebung des Badezimmers keine Chance haben. Die Oberflächen und Armaturen sollen leicht zu reinigen sein und werden von manchen Herstellern mit einer speziellen Oberfläche mit dem sogenannten Lotus-Effekt überzogen, die nach dem Vorbild der Lotusblume, Verschmutzungen abperlen lässt und den Reinigungsaufwand minimiert. Es gibt sogar Toilettendeckel, die automatisch schließen und ein Alarmsignal von sich geben, wenn die Brille nicht heruntergeklappt wird. Um für ein anhaltend warmes Gefühl nach dem Duschen zu garantieren, sind Handtuchständer mit Heizkörpern vereint, sodass man sein Handtuch quasi vorgewärmt und garantiert trocken vom Halter nehmen kann.

Moderne Materialien machen´s möglich

Natürlich sind all diese Dinge nur dank der immer neuen Entwicklung und Erfindung von neuen Materialien möglich. Und die werden natürlich nur selten eigens für die Verwendung im deutschen Badezimmer entwickelt. Oft stammen sie aus anderen Industrien, so wie schnell trocknende Microfasern für Badteppiche aus der Bekleidungsindustrie oder die Lotusblumenoberfläche, die ursprünglich für den U-Boot-Bau entwickelt wurde. Nicht rostender Stahl, der sich bestens gegen Kalk und Korrosion wehren kann, wird vor allem im Maschinen- und Fahrzeugbau entwickelt und dann einfach für Produkte in Bad und Haushalt übernommen. Der Stellenwert des heimischen Badezimmers ist allerdings inzwischen als so hoch einzuschätzen, dass sich sogar die Eigenentwicklung in manchen Fällen lohnen würde. Denn wenn ein Produkt in Nutzen und Design überzeugt, wird es garantiert auch ein Renner auf dem Bädermarkt.

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